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Stephan

Rücktritt als Gruppenleiter der CAJ Hösbach Bhf.

Hiermit erkläre ich schriftlich meinen Rücktritt als Gruppenleiter der CAJ Hösbach Bhf.

Eigentlich wollte ich, dass mein Rücktritt still und unauffällig über 2-3 Jahre stattfindet. Doch die Art und Weise wie auf dem letzten Zeltlager Kritik an meiner Fähigkeit als Gruppenleiter von einigen Erziehungsberechtigten geübt wurde, veranlaßt mich DIESEN Schritt zu gehen.

Zuerst möchte ich meinen Werdegang zum Gruppenleiter beschreiben. 1978 fuhr ich das erstemal als “ Insasse “ auf das KAB Zeltlager mit. In der ersten Woche wurde ich von meiner damaligen Gruppenleiterin Ulli Stein gefragt, ob ich nicht als Gruppenleiter mitfahren möchte. 1980 beim Zeltlager Hohe Wann führte ich als damals 16Jähriger meine erste Gruppe als Gruppenleiter. Diese Tätigkeit führte ich bis 1990 aus. In dieser Zeit entstand die CAJ Hösbach Bhf.  Dort arbeitete ich innerhalb kurzer Zeit mit Hauptamtlichen Diözesansekretären an der Ausarbeitung von Gruppenleiterschulungen, die ich Jahrelang zusammen  mit ihnen durchführte. Kurz gesagt habe ich Jahrelang selbst Gruppenleiter ausgebildet. Zu meinen Aufgaben  gehörte auch die Ausarbeitung themenbedingter Schulungen die ich auch ausführte. Dazu gehörte auch das Thema Mobbing.

Dies alles endete 1990 mit Beginn des Zivildienstes auf einer Altenpflegestation in Würzburg. Dort wurde ich innerhalb kürzester Zeit als erster und einziger Zivi stationär beim verabreichen von Diabetes- und Emboliespritzen ausgebildet, sowie Einteilung und Verabreichung von Medikamenten. Darunter auch sehr starke Neuroleptika.

Nach Beendigung des Zivildienstes stand die Gründung meiner Familie und Erziehung meiner Kinder im Vordergrund. Im Arbeitsleben wurde ich auch immer wieder als Ausbildungsgeselle eingesetzt.  Auch wurde ich immer wieder mit dem Thema Mobbing konfrontiert. Nach meiner Rückkehr 2001 nach Hösbach Bhf, nahm ich wieder meine Tätigkeit beim Zeltlager auf. Erst im Auf- und Abbauteam, seit 2011 wieder als Gruppenleiter.

Wenn also eine nach Polizei fordernde Mutter auf den Platz des Zeltlagers stürmt, weil ihr Sohn eine Woche in meinem Zelt gemobbt wurde, möchte ich mich dazu wie folgt äußern;  Es gehört sich nicht, diese emotionsgeladene Diskussion mitten auf dem Platz unter allen Kindern zu führen.

Die Behauptung dieser Mutter, warum man ihren Sohn mit denselben zwei Übeltätern ins Zelt steckt die ihren Sohn schon im letzten Jahr gemobbt haben, kann so nicht stimmen. Denn einer ist dieses Jahr zum ersten Mal mitgefahren und wurde auch am selben Tag abgeholt, da er nur für eine Woche angemeldet war. Das bedeutet, die angebliche Mobberei wäre zu diesem Zeitpunkt beendet gewesen, da ich auch darüber bescheid gewusst und reagiert hätte.  Als Gruppenleiter wurde mir dann auch der E-Mail Verkehr der Mutter des genannten Hauptübeltäters zugetragen in der dieser wiederum  behauptete, selbst gemobbt worden zu sein und wiederrum andere Namen nannte. In dieser Mail wurde mir auch indirekt Unfähigkeit vorgeworfen.

Bei meiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Gruppenleiter habe ich mein acht Mann Zelt ständig im Blick gehabt und keine Art des Mobbings bemerkt, im Gegenteil. Es wurde zusammen mit den sogenannten Peinigern Rundlauf an der Tischtennisplatte gespielt oder beim Eintreten in das Zelt Karten.  Auch ging das komplette Zelt allein in die Stadt zum Einkaufen,obwohl die Möglichkeit bestanden hätte mit anderen zu gehen. Natürlich gab es auch Streitigkeiten, wobei ich die Entscheidung zu treffen hatte, mich direkt oder indirekt einzusetzen. Direkt um das Problem zu lösen, indirekt um den Kindern die Möglichkeit zu geben es selbst zu lösen. Dabei ist die Größe des Problems zu beachten. Auch wurden von keinem der anderen Gruppenleiter Mobbingattacken beobachtet. Jeder normale Mensch weis, die einzige Art dies zu beenden ist die Meldung. Die Antwort der Mutter:“ Mein Sohn ist eben keine Petze“ und das bei den Qualen, die er angeblich hatte.

Auch die Aufforderung der Mutter ihr diese zwei Peiniger vorzustellen zeigt welche Emotionen im Spiel waren.

Nach meiner persönlichen Einschätzung wollte dieser Junge abgeholt werden und wusste ganz genau, wie er seine Eltern beeinflußen konnte. Dazu zählt auch der Zeitpunkt seines plötzlichen Outings. Nicht an mich oder eines anderen Gruppenleiters, sondern per Telefon an die Eltern am Abholwochenende.  Der Bruder war nur für eine Woche angemeldet und wäre am Samstag abgeholt worden, aber er wollte verlängern. Keine Chance abgeholt zu werden, also wird eben diese Tour gefahren.

Dies ist meine persönliche Einschätzung und hat nichts mit der Lagerleitung oder den anderen Gruppenleitern zu tun.

Leider werden wir uns in Zukunft immer mehr auf Eltern einstellen müssen, die unter den Punkt Bemerkungen in der Anmeldung schreiben müssten “ Einzelbetreuung mit Konfliktlösung und Devotverhalten mit einem Schuß Kriechertum“

Da ich dazu nicht bereit bin, trete ich mit sofortiger Wirkung von meinem Amt als Gruppenleiter zurück.

Zuletzt möchte ich noch danken. Der Lagerleitung, die sich schützend vor mich stellte und trotz aller Vorwürfe zu mir hielt. An Nathalie mach dir keinen dicken Kopf! Du bist die beste Lagerleiterin die ich je hatte.

Den Gruppenleitern: Saustarkes Team, das schon im März anfängt  das Programm für das Zeltlager auszuarbeiten, um den Kindern unvergessliche Tage zu bieten und 13 Tage aufopferungsvoll die Kinder betreut.

Der Küche und Lagerbäckerei: Das einzige Team vor dem ich immer richtigen Respekt hatte. Schon für euer Essen lohnt es sich mitzufahren. Sogar der Kartoffelbrei ist selbstgemacht und drei Essen zu kochen Normal, Vegetarisch und Vegan ist Hochleistung.

Dem Technischem Dienst: Die Heinzelmännchen im Hintergrund.

Dem Auf und Abbauteam: Ihr seid wirklich eine große Hilfe.

Ich Unterschreibe diesen Rücktritt mit meinem Namen und stehe zu den Inhalten. BRAND MANFRED ( Manni )

 

 

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